SCHLEUDERTRAUMA -UNFALLFOLGE NUMMER EINS

Ein Schleudertrauma, auch als HWS-Distorsion, HWS-Syndrom oder als Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule bezeichnet, entsteht durch eine ruckartige Überstreckung des Kopfes.

 

Diese klassische Auffahrunfallverletzung kann auch bei Freizeitaktivitäten wie z. B. einem Sportunfall entstehen. Bemerkenswert ist, dass bei einem Schleudertrauma auch ein vermeintlich kleiner Unfall große Folgen haben kann.

Mensch mit Schleudertrauma


MÖGLICHE SYMPTOME EINES SCHLEUDERTRAUMAS

Die Symptome können direkt nach einem Unfall oder auch mit zeitlicher Verzögerung auftreten:

  • Nacken-, Schulter- und Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ohrgeräusche
  • Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule, Steifheit und Verspannungen des Nackens
  • Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Daueranspannung, Habachtstellung, Energielosigkeit oder das Gefühl neben der Spur zu sein
  • Ängste und Vermeidungsverhalten: Sie meiden den Unfallort und alles, was irgendwie an den Unfall erinnert
  • Gedankenkreisen, Albträume und Flashbacks: Sie denken ständig an den Unfall, obwohl Sie das gar nicht möchten. Nachts und sogar am Tag rutschen Sie gefühlsmäßig wieder in das Geschehene hinein
  • Heilungsblockaden: Körperliche Symptome heilen nicht ab, obwohl es dafür nach Ansicht der Ärzte und Therapeuten keine medizinischen Gründe gibt

 

Für etwa die Hälfte der Schleudertrauma-Betroffenen wird eine günstige Prognose gestellt.
Innerhalb von Wochen bis Monaten bilden sich die Symptome von alleine zurück.

 

Nach "Schleudertrauma neuester Stand", Hans Schmidt et al, 2004


SCHLEUDERTRAUMA - MEIN SPEZIALGEBIET

Ich liebe es, Menschen mit Schleudertrauma zu helfen. Gerade in den chronischen Fällen, in denen bisher niemand helfen konnte. Die folgenden Fragen werden mir täglich gestellt. Vielleicht kann ich Ihnen mit den Antworten ein wenig weiterhelfen.

 

Warum habe ich auch Jahre nach dem Unfall immer noch starke Schmerzen?

Wenn einem der Schock nach einem Unfall immer noch sprichwörtlich im Nacken sitzt, wirkt dieser blockierend auf Heilung und Regeneration, weil Schock ein Alarmzustand ist. Erst wenn der Alarmzustand heruntergefahren wird, schaltet der Körper wieder auf Heilung und Regeneration um. Dieses Prinzip gilt bei jedem Unfall.

 

Was macht ein Schleudertrauma so besonders?

Bei einem Schleudertrauma ist das Röntgenbild häufig völlig ohne Befund. Das heißt, es ist schwierig das Leiden einem Arzt oder bei Gericht nachzuweisen. Zudem gibt es auch Menschen, die diesen Sachverhalt für einen Betrug ausnutzen, sodass einem auch aus diesem Grund häufig Skepsis entgegengebracht wird. Die Auswirkungen dieser Skepsis können die Heilung blockieren.

 

Können Sie dafür ein Beispiel aus Ihrer Praxis geben?

Eine Schleudertrauma-Patientin kam mit einem starken Schwindel in die Sitzung, obwohl wir zuvor den Unfallschock erfolgreich gelöst hatten. Ich fragte sie, ob sie schon Frieden mit dem Unfall und seinen Konsequenzen habe. Das verneinte sie. Dabei fiel ihr ein größerer Ärger auf einen Durchgangsarzt, der sie und ihre Symptome nicht ernst genommen hatte, ein. Ich fragte sie, ob sie gerne Frieden mit dem Unfall haben würde, was sie eindeutig bejahte. Daraufhin half ich ihr – unter Anwendung der Klopfakupressur – beim Loslassen des Ärgers auf den Durchgangsarzt. Und jetzt das Erstaunliche: Im selben Maß, wie sich der Ärger auf den Arzt reduzierte, verschwand auch das Schwindelgefühl.

 

Warum ist der Frieden mit dem Unfall und allen seinen Konsequenzen so wichtig?

Ein innerer Alarm blockiert die Heilung. Beim Ärger auf den Durchgangsarzt aus dem vorherigen Beispiel war die innere Alarmanalage der Patientin angeschaltet (Ärger ist eine Kampfemotion). Und im Alarmzustand hat die Heilung nun einmal keine Priorität. Frieden ist für mich das Gegenteil von Alarm. Je mehr innere Alarme ausgeschaltet werden, desto stärker wird der Frieden mit dem Unfall, und desto weniger wird die Heilung blockiert.

 

Wie kann man Frieden mit dem Unfall bekommen?

Den erreiche ich Schritt für Schritt mit meinen Patienten, indem wir schauen – wie im obigen Beispiel –, was den Frieden noch behindert. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Die Liste der Möglichkeiten ist zu lang, um sie hier aufzuführen. Jedoch alles, was den Frieden mit dem Unfall behindert, kann in der Regel einzeln erklärt und gelöst werden.


Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie an einem Schleudertrauma leiden.

Egal, ob der Unfall gerade oder schon vor längerer Zeit passiert ist.

 

Ich freue mich darauf, Ihnen weiterzuhelfen.